home - was ist es nun? Bärenmarktrallye, Jahresendrallye, Bodenbildung? Noch rätseln die Börsianer, wahrscheinlich ist es von allem ein bisschen. Denn auch gestern hat sich der Markt wieder in robuster Verfassung gezeigt. Die wenigen Nachrichten tun ein Übriges, das Geschäft vor Weihnachten zu beruhigen. Für uns ist das eine Chance nachzuschauen, was es eigentlich auf sich hat mit diesen 3 Begriffen. Mit der Jahresendrallye fange ich an, denn das ist ziemlich einfach. Den Begriff „Window-dressing“ haben Sie vielleicht schon gehört. Er bedeutet „das Schaufenster schön herrichten“. Das passt doch in die Vorweihnachtszeit! Gemeint ist aber in unserem Zusammenhang etwas ganz anderes. An der Börse beobachten wir am Jahresende immer das gleiche Spiel. Institutionelle Investoren betreiben „Window-dressing“, wenn sie kurzfristig die Kurse beeinflussen, um stichtagsbezogen eine bessere Fondsperformance ausweisen zu können. Die Performance eines Investmentfonds wird gewöhnlich anhand einer Benchmark, beispielsweise einer Aktie oder eines Index, gemessen. Viele Fonds mit unterdurchschnittlicher Performance versuchen, noch in den letzten Tagen vor dem Bilanzstichtag Gewinne zu erwirtschaften, indem sie die Preise für einzelne Aktien durch gezielte Käufe nach oben treiben. Als Bärenmarktrallye bezeichnen Börsianer eine kräftige Zwischenerholung in einem schwachen Umfeld. Manche sage auch, es handele sich um ein „fieses Täuschungsmanöver“ des Marktes, der eigentlich nach unten will. Für die Bärenmarktrallye gibt es einige historische Vorbilder: Beim großen Börsencrash von 1929 fielen die Kurse über mehrere Jahre. Allerdings nicht in einem Rutsch, sondern in Etappen. Zwischendurch erholte sich der Markt immer wieder kräftig um 20 oder gar 25 %, um danach weiter abzustürzen. Diese Interpretation der derzeitigen Kursbewegungen stimmt mich nicht besonders froh. So tendiere ich augenblicklich zur 3. Lösung. Wir beobachten eine Bodenbildung. Dieser Begriff stammt aus der Charttechnik und beschreibt die Stabilisierung eines Finanzwerts nach einer längeren Abwärtsbewegung. Und wenn es stimmt, dass die Börse die Erwartungen abbildet und wir den echten Rückgang der Wirtschaftsleistung noch vor uns haben, dann haben die Märkte diese Bewegung schon vorweggenommen. Anzeige Schnell... Bitte... Asiatisches Unternehmen startet jetzt in Asien genau so durch, wie AVON vor 60 Jahren in den USA... Es verdoppelt fast jedes Jahr seinen Umsatz. Wird ihn bald jährlich verdreifachen. Hat sagenhafte 33% Kapital-Rendite. Und die kaufstarken Kundinnen-Massen werden immer mehr. Weil die Geburtenrate- und die Jugendquote enorm hoch sind. Und weil Bildungs-Niveau und Einkommen stark steigen. Es kommt massenhaft Geld rein. Der Aktienkurs explodierte in den letzten 3 Jahren um 300%. Aber es geht erst richtig los. Die Aktien ziehen irrsinnig stark an... pozycjonowanie In den USA scheinen alle Konjunktursorgen verflogen zu sein. So stieg der Dow-Jones-Index gestern seit Juli zum ersten Mal wieder über 14.000 Punkte. Die negativen Zahlen der Citigroup (in Rückgang des Gewinns um 20%) werden einfach so weggesteckt, die Technologiewerte wie Intel und IBM zeihen die Kurse nach oben. Die Investoren in den USA haben immer noch Zutrauen und glauben wohl nach der Zinssenkung in der letzten Woche, dass die FED es schon richten und weiter auf der Seite der Börsianer stehen wird. Anders in Europa. Da regiert nach wie vor die Nervosität. Schlechte Nachrichten vom weltgrößten Vermögensverwalter UBS und die Citigroup-Zahlen machen den Finanztiteln europaweit zu schaffen. Vielleicht hilft uns ein Blick auf die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten, um die zukünftige Entwicklung besser einzuschätzen. Der nationale Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe der USA hat sich im September schlechter entwickelt als erwartet. Das hört sich zunächst gefährlich an. Gefallen ist der Index auf einen Stand von 52,0 Punkten. Aber hier machen uns wieder die gerne zitierten Erwartungen einen Strich durch die Rechnung. Denn eigentlich waren 53,0 Punkte vorhergesagt worden, nachdem im Vormonat für den viel beachteten Index ein Stand von 52,9 ausgewiesen worden war.
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Aber das ist alles nur halb so wild, um es salopp auszudrücken. Ein Stand des ISM-Index von über 50 signalisiert immer noch eine Expansion des verarbeitenden Gewerbes in den USA, ein Niveau unterhalb dieser Marke weist auf eine Kontraktion hin. Das ISM betont regelmäßig, dass ein Indexstand von mehr als 41,9 über einen längeren Zeitraum hinweg noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) signalisiert. Angesichts eines durchschnittlichen Indexstandes von 53,0 in den Monaten Januar bis September in diesem Jahr dürfte das BIP um 3,4% wachsen. Sollte sich der Indexstand des aktuellen Monats als Durchschnittswert für das gesamte laufende Jahr erweisen, ist immer noch eine Zunahme der Wirtschaftsleistung von plus 3,1% zu erwarten. All das wissen die Börsianer in den USA. Außerdem kalkulieren sie, dass in der augenblicklichen Lage die FED versucht sein könnte, die Zinsen in ihrer Sitzung am Ende dieses Monats weiter zu senken. Wir bieten Ihnen umfangreiche und professionelle Dienstleistungen zu günstigen Preisen. Unsere Leistungen umfassen: *CD bedrucken und DVD bedrucken in Siebdruck oder Offsetdruck, * Produktion von CD und DVD, * Kopieren von CD-R und DVD-R, * Bedrucken, Gravieren und Kopieren von USB-Sticks, * Verpackungen und andere Drucksachen (z.B. Booklets) von CD und DVD. * CD druck und DVD druck in Siebdruck oder Offsetdruck. Jedem Kunden bieten wir ein individuelles Angebot.

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Wenige Termine werden uns vor dem Feiertag (Tag der Deutschen Einheit) in der Mitte Woche beschäftigen. Das lässt auf einen relativ ruhigen impulslosen Handel schließen, zumal auch aus den USA außer den Pkw-Absatzzahlen keine Nachrichten erwartet werden. Die EU gibt die Erzeugerpreise und die Arbeitslosenzahlen für August bekannt und das war’s auch schon für heute.





Technologieaktien waren neben den Finanzwerten in den vergangenen Wochen die Prügelknaben der Börsenwelt. Während bei den Finanzwerten jedoch handfeste Gründe vorlagen (Stichwort Hypothekenkrise), fallen die Verluste im HighTech-Bereich in die Schublade „Marktpsychologie“. Von Überbewertungen aus den Hochzeiten des Neuen Marktes sind wir heute Lichtjahre entfernt. Ganz im Gegenteil: Da die Value-Werte seit Jahren besser laufen als die Wachstumswerte, hat sich das Bewertungsniveau fast vollständig angeglichen. Heute wird den Wachstumswerten kaum mehr ein Bewertungsaufschlag zugebilligt, obwohl diese über erheblich bessere Wachstumsaussichten verfügen. Im TecDAX liegt das aktuelle Durchschnitts-KGV nur noch bei rund 20, in den vorherigen Jahren lag es meist über 30. HighTech-Aktien sind derzeit klar überverkauft. Eine Gegenbewegung ist nur eine Frage der Zeit. Besonders im TecDAX waren die Kursverluste bei vielen Werten übertrieben. Ein paar Beispiele möchte ich Ihnen geben. Aixtron können Sie beispielsweise heute zu einem niedrigeren Kurs kaufen als vor den herausragenden Quartalszahlen und Anhebung der Jahresprognose von Anfang November, die den Wert auf einen Schlag um 20% nach oben katapultiert haben. Quasi eine Zeitreise in den Oktober … Die Aktie des Spezialisten für Embedded Computer-Technologie (ECT), Kontron, verlor innerhalb von 3 Wochen rund 25%, ohne dass eine negative Nachricht vorlag. Einem niedrigen KGV von 15 steht aktuell ein Gewinnwachstum jenseits der 50% gegenüber. Ein Wachstumswert zum Schnäppchenpreis … Selbst eine Aktie wie Conergy, vor der ich Sie in den vergangenen Wochen mehrfach gewarnt habe, erscheint nach 75% Kurssturz seit Anfang Oktober nun wieder eine Spekulation wert. Zu den nach der Gewinnwarnung berechtigten Verlusten hat sich in den vergangenen Tagen ein hoher Panikabschlag gesellt. Mittlerweile kursieren am Markt sogar Gerüchte um eine mögliche Pleite des Solarkonzerns. Das halte ich für deutlich übertrieben. Mittelfristig dürfte die Aktie einen (kleinen) Teil ihrer gewaltigen Verluste aufholen können. Allerdings gibt es im Solarsektor weiterhin bessere Alternativen. Trotz starker Quartalsberichte gaben die anderen Solarwerte im TecDAX 20 bis 30% von ihren Höchstständen ab … Anzeige Aktuell unbekannte Zinsanlagen bringen jährlich 13,7% Rendite Sichern Sie sich das Netzwerk der besten Experten mit Spezial- informationen für sichere Geldanlagen und Steuersparchancen. Treten Sie der Schutz- und Interessensgemeinschaft für Geldanleger bei. Klicken Sie hier. Tagesausblick: Freitag, 23. November Nach dem Feiertag in den USA starten wir ohne Vorgaben aus Übersee. Vielleicht ein gutes Omen, waren doch die Vorzeichen aus den USA in den vergangenen Wochen überwiegend rot. Impulse sind auch heute nicht aus den USA zu erwarten. Viele Marktteilnehmer nutzen den Übergangstag zu einem langen freien Wochenende. Hier stehen weder Konjunktur- noch Unternehmensdaten an. Bei uns in Europa ist nicht viel mehr los. Um 8.00 Uhr werden die Daten zum deutschen Außenhandel veröffentlicht, um 10.00 Uhr folgt der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone - das wars. Quartalszahlen kommen von FJH, AdPhos, SMT Scharf und sunways. Insgesamt spricht alles für einen ruhigen Handelstag. Großes Gezerre um Apples iPhone Nun also doch. T-Mobile bietet das iPhone ab sofort auch ohne Vertragsabschluss an. Allerdings lassen sich die Bonner diese Freiheit teuer bezahlen. Ein iPhone ohne Vertrag soll 999 Euro kosten und damit satte 600 Euro mehr als die Variante mit T-Mobile-Vertrag. Die Abkehr vom bisherigen Grundsatz des Exklusivvertriebs hat Konkurrent Vodafone mit einer einstweiligen Verfügung erwirkt. Der britische Mobilfunkriese will die Bindung des Kulthandys an T-Mobile gerichtlich prüfen lassen. Vodafone hatte sich ebenfalls um den exklusiven Vertrieb des iPhone bemüht, war im Verhandlungspoker jedoch leer ausgegangen. Die beachtlichen Erfolge von Konkurrent T-Mobile in den ersten Verkaufstagen sah man daher in der Düsseldorfer-Deutschland-Zentrale gar nicht gerne. Nun muss ein Gericht klären, ob die Bindung eines Geräts an einen einzigen Anbieter rechtlich zulässig ist. Ich sehe daran nichts Verwerfliches. Die Ausgestaltung eines Kooperationsvertrags sollte den beteiligten Unternehmen - in diesem Fall Apple und T-Mobile - vorbehalten sein. Aber ich bin kein Jurist. Wie die Sache ausgeht, werden wir recht bald erfahren. Nach dem Widerspruch von T-Mobile gegen die einstweilige Verfügung soll die Verhandlung bereits in der kommenden Woche stattfinden. Falls das Gericht den Exklusivvertrieb tatsächlich kippen sollte, rechne ich trotzdem nicht mit großen Umsatzeinbußen für T-Mobile und Apple, die angeblich mit rund 30% an den T-Mobile-Einnahmen beteiligt sind. Der satte Aufpreis schreckt vom Kauf des vertragsfreien iPhones ab. Zumal das iPhone - wie T-Mobile - umgehend betonte, in anderen Netzen nicht den vollen Funktionsumfang besitzen soll.
Was uns Frühindikatoren sagen Sicherlich fragen Sie sich zuweilen, warum wir Sie an dieser Stelle immer wieder mit Konjunkturdaten konfrontieren. Ihr Einfluss auf die Börse ist klar, aber wenn Sie diese Daten richtig beurteilen wollen, ist es wichtig zu wissen, wie nahe der jeweilige Index am wirtschaftlichen Geschehen und gegebenenfalls am Geschehen an der Börse „dran“ ist. Frühindikatoren wie der oben kommentierte Einkaufsmanagerindex, laufen dem Konjunkturzyklus voraus oder parallel dazu. Sie deuten frühzeitig die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft an. Oft wird so ein Index (Verbrauchervertrauen oder Geschäftsklima) aus Umfragewerten gebildet. Da es nicht nur um harte Fakten, sondern auch um subjektive Einschätzungen geht, wird oft auch von „Sentimentindikatoren“ gesprochen. Die meisten Frühindikatoren sind nach demselben Prinzip aufgebaut. Aus den Umfragedaten werden ein Lageindex und ein Erwartungsindex gebildet. Der Lageindex charakterisiert die aktuelle Lageeinschätzung, während der Erwartungsindex die Erwartungen für die Zukunft darstellt. Aus diesen beiden Indizes wird der Gesamtindex errechnet, der das Klima insgesamt beschreibt. Oft werden die Indizes nach Branchen aufgegliedert werden und erlauben so eine differenzierte Betrachtung der Stimmung in den verschiedenen Branchen (etwa im Dienstleistungsgewerbe oder in der Industrie). Zu den wichtigsten Frühindikatoren zählen in den USA das Verbrauchervertrauen von Conference Board oder der University of Michigan, der ISM-Einkaufsmanagerindex (der oben beschrieben wird) und in Euroland das Geschäftsklima des ifo-Instituts und der EU-Kommission. Sie sehen, so viele Indizes sind es nicht. Aber diese Frühindikatoren sind für die Entwicklung an den Börsen besonders wichtig. Die Finanzmärkte reagieren, das wissen wir, aufmerksam auf die Frühindikatoren, denn sie bieten frühzeitig eine Aussage über Zustand und zukünftige Entwicklung der Volkswirtschaft – und an den Börsen wird die Zukunft gehandelt!
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